»Nebelflüchtige« von Flurina Badel gehört zu den am meisten beachteten Romandebüts der letzten Jahre. Von Ruth Gantert aus dem Rätoromanischen (Vallader) übersetzt, liegt das Buch nun auf Deutsch vor. Kaum ist die Mutter beerdigt, beschließen Aitas Brüder, das Elternhaus zu verkaufen, denn das alte Engadinerhaus ist auf dem Immobilienmarkt heiß begehrt. Um Abschied vom Zuhause ihrer Kindheit zu nehmen, kehrt Aita aus Wien ins Unterengadin zurück. Den Dorfladen führt inzwischen ihr ehemaliger Schulfreund Luis. Während Aita in ihrer Trauer versinkt, kämpft Luis mit seiner wachsenden Wut auf reiche Investoren, die servile Gemeindeverwaltung, unverschämte Feriengäste und die Umwandlung der lokalen Kultur in Tourismus-Folklore.
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Die Autorin Silvia Süess, Kulturredaktorin der »WOZ Die Wochenzeitung«, hat mit Uschi Waser Gespräche geführt, Akten studiert, neue Dokumente entdeckt, und die beiden sind an Schauplätze von Uschi Wasers Kindheit und Jugend gereist. Aus diesen Recherchen ist das Buch »Reden, um nicht zu ersticken. Uschi Waser – die Lebensgeschichte einer Jenischen« entstanden. Lesen Sie dieses Buch! Wir wünschen Ihnen, dass Sie sich vom Mut, der Ausdauer und dem Gerechtigkeitsempfinden von Uschi Waser anstecken lassen.
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Der 2025 gegründete, gemeinnützige Verein proBuch bezweckt die mäzenatische Förderung des Kulturguts Buch. Im Fokus der Förderung steht der unabhängige und profilierte Zürcher Rotpunktverlag. Mit seinen Publikationen in den Bereichen Literatur, Sach- und Wanderbuch bereichert der Rotpunktverlag seit 50 Jahren die Schweizer Bücherwelt. Damit das auch weiterhin möglich ist, braucht der Rotpunktverlag das Engagement von uns Leser:innen und uns Gönner:innen. In den Genuss der Fördermittel kommen direkt die beteiligten Kulturschaffenden.
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Das literarische Debüt von Katrin Müller behandelt ein schwieriges Thema: Clara, eine erfolgsverwöhnte Enddreißigerin, bricht nach zwei Fehlgeburten zusammen. »Jetzt bloss nicht heulen« ist das präzise, (selbst)ironische Protokoll eines Klinikaufenthalts mit offenem Ausgang. In der Radiosendung »Literatur im Gespräch« (Saarländischer Rundfunk) spricht die Autorin mit Sally-Charell Delin über die gesellschaftliche Relevanz ihres Buchs, und im Podcast »Schmetterlingsgeflüster« von Martina Straten erzählt sie offen vom autobiografischen Hintergrund des Romans, der soeben im Rotpunkverlag erschienen ist.
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Vor zwanzig Jahren gründete Dariusz Komorowski an der Uni Wroclaw (Breslau) eine Forschungsstelle für Deutschschweizer Literatur. Der polnische Professor hat unter anderem über Jürg Laederach, Hermann Borger, Melinda Nadj Abonji und immer wieder über Matthias Zschokke publiziert. Dessen Gesamtwerk war im Mai 2025 die internationale Tagung »Das Machbare nicht machen« gewidmet, über die Daniel Rothenbühler auf cültür.ch ausführlich berichtet. Mehrfach von den Referent:innen besprochen wurde Zschokkes jüngstes Werk, »Der graue Peter« (Rotpunktverlag, 2023), mit dem der Autor ein wahres »Wechselbad der Rezeption« erlebte.
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In seinem Roman »Sechzehn Monate« beschreibt Fabio Andina das Schicksal seines Grossvaters, der 1944 als Fluchthelfer verraten und von den deutschen Besatzern ins KZ Mauthausen deportiert wurde. An den Solothurner Literaturtagen wird Andina für diesen Roman mit einem Schweizer Literaturpreis 2025 ausgezeichnet. Er wird ihn aber nicht entgegennehmen können, weil er sich am 5. Mai 2025, auf den Tag genau 80 Jahre nach seinem Grossvater, auf den langen Weg von Mauthausen zurück ins norditalienische Dorf Cremenaga macht. Andina spricht von einer Pilgerreise und dokumentiert sie filmisch in Zusammenarbeit mit dem Tessiner Regisseur Villi Hermann. Der Dokumentarfilm kommt Anfang 2026 ins Kino.
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Barbara Piatti ist Literaturgeografin und Buchautorin. Sie beschäftigt sich mit dem Verhältnis zwischen Landschaft und Literatur. Also mit der Frage, wo welche Literatur spielt und warum. Im Talk zur Sommerserie «Höhenfieber» redet sie über die Literatur in den Bergen. Namentlich über die in der Zentralschweiz.
Im Gespräch mich Michael Luisier erzählt die Autorin und Literaturgeografin Barbara Piatti von den grossen Geschichten der Zentralschweiz und von der immer noch unbekannten Forschungsdisziplin Literaturgeografie.
Barbara Piatti. Es lächelt der See. Literarische Wanderungen in der Zentralschweiz. 450 Seiten.
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Silvia Süess und Uschi Waser lesen aus »Reden, um nicht zu ersticken«. Weitere Infos folgen.
Dominik Siegrist und Franz Ebner stellen gemeinsam mit dem Co-Autor Adriano Bazzocco das neue Lesewanderbuch »Schmuggellandschaften« vor.
Flurina Badel liest aus »Nebelflüchtige«.
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