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Carl Albert Loosli Werkausgabe
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Vollanzeige
Stokar, Adrian
Dem Süden verschwistert
Literarische Wanderungen im Oberengadin
Fotos v. Burla, Thomas
09.2011
328 S. - 20,4 x 13,5 cm, Pb
ISBN 978-3-85869-464-5

CHF 38,00  € 29,00 bestellen
Autor Presse-Echo
Leseprobe
Ein literarisches Wanderbuch zum Engadin zwischen Zuoz, Maloja und Berninapass,
mit zahlreichen Fotos und Wanderrouten.
Literarische Spuren im Oberengadin
»Dem Süden verschwistert«, schrieb Annemarie Schwarzenbach über das Oberengadin und machte es zu ihrer zweiten Heimat. Seit 150 Jahren ist das Hochtal magischer Anziehungspunkt für Schriftsteller und Intellek­tuelle, Freigeister und literarische Aristokraten.
Ob auf Murmeljagd mit Ulrich Becher, Im Dienst Ihrer Majestät mit Ian Fleming, über den Albula mit Hermann Hesse oder unter Schmetterlingen mit Vladimir Nabokov – die literarischen Spuren zwischen S-chanf, Maloja und dem Lago Bianco sind vielfältig. Der Autor zeigt uns Orte, die von Bekannten aus Literatur- und Kulturgeschichte besungen, beschrieben oder verflucht wurden – Friedrich Nietzsche, Thomas Mann, Max Frisch, Annemarie Schwarzenbach, Richard Wagner, Carl Zuckmayer, Clara Schumann und viele mehr; er erinnert aber auch an vergessene Episoden: Béla Bartók auf dem Piz Languard oder Rodolphe Toepffer am Sassal Mason.
12 Wanderungen stellt der Autor vor: gemütliche Hotelwanderungen im Tal, bekannte Oberengadiner Klassiker wie das Rosegtal und der Lej Nair, aber auch anspruchsvollere Touren wie der Piz Lunghin oder der Fornogletscher. Für die meisten Wanderungen schlägt der Autor Wintervarianten vor.
Zahlreiche historische Bilder und aktuelle Fotos von Thomas Burla ergänzen den Band.
-Presseecho-
»Es sind Perlen aus der Literatur- und Kulturgeschichte, und wenn man das Inhaltsverzeichnis anschaut, sieht man ganz berühmte Namen von Autoren und Autorinnen.«
Susanne Sturzenegger, WortOrt, DRS1, 16.08.2012
Den ganzen Beitrag hören Sie hier.

»Eine von Schmetterlingen durchflatterte Natur- und Kulturlandschaft entdeckt Stokar seinen Lesern, gräbt sie also schon einmal frei von Eis und Schnee. (...)
Der Band ist im Rotpunktverlag erschienen, der es in seinen Wanderbüchern immer wieder aufs Neue bestens versteht, das Prosaische und das Poetische zu vereinen, das Praktische mit dem Phantasievollen.«
Stefan Fischer, Süddeutsche Zeitung, 9.Februar 2012

Als ein »Aphrodisiakum der Berglust« hat Andrea Gerk vom Norddeutschen Rundfunk Adrian Stokars literarischen Wanderführer bezeichnet: »Konkrete Wanderrouten - auch für den Winter - zeigt Adrian Stokar, die mit verlockenden Fotografien und kenntnisreichen Tipps umgehend Berglust wecken. Flankiert werden diese praktischen Beschreibungen jedoch von wahren Fundstücken der Literaturgeschichte, bei denen wir zahllose Geistesgrößen wahlweise bei der Sommerfrische oder im Tiefschnee antreffen und sich recht überraschende Koinzidenzen herstellen.«
Andrea Gerk, NDR, 12.1.2012. Lesen Sie hier das Gespräch mit dem Autor.

»Es ist nicht einfach, all diese unterschiedlichen Autoren zusammenzubringen. Die Methode, die Adrian Stokar wählt, ist sehr pfiffig. Er verlässt sich auf den Text, wirft den Leser in eine Situation, ohne den Autor zu nennen oder gar auf ihn einzugehen. Dadurch entstehen Augenblicke der Begegnung zwischen dem Leser und dem Beschriebenen ­ fast als unmittelbare Erfahrung. Auch literarisch ist es eine Wanderung ins Unbekannte (...)
Wenn man einmal angefangen hat, diese Lesewanderungen mitzuverfolgen, möchte man eigentlich immer mehr davon.«
Ulrich Sonnenschein, Hessischer Rundfunk
Hören Sie hier das Gespräch hr2 Kulturfrühstück, 1.01.2012.