|
|
| Vollanzeige |
 |
 |
| Castellanos Moya, Horacio |
| Der Waffengänger |  |
| Roman |
|
| Aus d. Span. v. Jan Weiz |
| 1. Aufl. 03.2003 |
| 160 S. – 12,5 x 20,4 cm, Gb, Schutzumschlag, Lesebändchen |
ISBN 978-3-85869-249-8
|
CHF 24,00 € 18,50  |
|
 |
|
|
 |
|
 | | Eine rasende Geschichte der Gewalt – und eine neue Stimme der lateinamerikanischen Literatur. |
 | Gewaltrecycling Nach dem Friedensschluss zwischen den Bürgerkriegsparteien in El Salvador Anfang der 1990er-Jahre wird der Ich-Erzähler, ein Unteroffizier der Eliteeinheit Acahuapa mit dem Übernamen Robocop, aus der Armee entlassen, die Einheit wird aufgelöst, aus den »Terroristen«, die es bis anhin zu vernichten galt, werden Abgeordnete, Geschäftsleute, geachtete Personen. Die Welt sieht düster aus für Robocop, die Zukunft erst recht, denn er hat nur eines gelernt – das dafür gründlich: töten. Bald stellt sich jedoch heraus, dass dieses Know-how weiterhin gefragt ist. Robocop führt nun Aufträge des militärischen Geheimdienstes aus, bis er für diesen zum Sicherheitsrisiko wird. Dann beseitigt er die auf ihn angesetzten Killer und schlägt sich zu einem Drogenring im guatemaltekischen Dschungel durch. »Gewaltrecycling« hat der Autor diesen Vorgang genannt. Eine unendliche Geschichte. Um die allgegenwärtige Gewalt im »Nachkriegs«-Zentralamerika geht es in diesem Buch. Sie wird gewissermaßen naiv dargestellt vom Täter selber, für den das alles nichts Besonderes, sondern normaler und notwendiger Überlebenskampf ist. Erzählt wird in einer knappen, konzentrierten Sprache und mit hohem Erzähltempo.
Die Übersetzung wurde unterstützt durch die Gesellschaft zur Förderung der Literatur aus Afrika, Asien und Lateinamerika, (www.litprom.de), in Zusammenarbeit mit der Schweizer Kulturstiftung Pro Helvetia.
|
 | -Presseecho- »Horacio Castellanos Moyas spannender Roman fesselt den Leser bis zum Schluss. Die Sprache ist knapp und präzise, erzählt wird aus der Sicht des Protagonisten, der außer Töten nichts gelernt hat.« Klaus Jetz, Entwicklungspolitik
»Horacio Castellanos Moya ist heute eine der provokativsten und originellsten Stimmen in der Literatur Zentralamerikas.« La Prensa Gráfica
»Horacio Castellanos Moya hat mit dem ›Waffengänger‹ ein subtiles Buch geschrieben.« Rahel Schneppat, Die Südostschweiz
|
|
|
|