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| Vollanzeige |
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| Gorz, André |
| Auswege aus dem Kapitalismus |  |
| Beiträge zur politischen Ökologie |
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| Übers. v. Moldenhauer, Eva |
| 2. Aufl. 07.2009 |
| 128 S. - 20,4 x 13,5 cm, Pb |
| CHF 24,00 € 16,00 |
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ISBN 978-3-85869-391-4
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 | »Die Forderung nach einer Ethik der Befreiung muss die Kritik des Kapitalismus mit einschließen – und eine zentrale Dimension dieser Kritik ist die politische Ökologie.« André Gorz |
 | Umweltaktivist avant la lettre Die Texte zu diesem Buch – grundlegende Schriften zur politischen Ökologie – hat André Gorz kurz vor seinem Tod im September 2007 zusammengestellt. Er schrieb dazu: »Dass bei der Arbeit Herrschaft über uns ausgeübt wird, wissen wir seit etwa 170 Jahren. Nicht aber dass das Gleiche für unsere Bedürfnisse und Wünsche, unsere Gedanken und unser Selbstbild genauso gilt. Durch die Kritik des Modells unserer Konsumgesellschaft bin ich zum Ökologen avant la lettre geworden. Mein Ausgangspunkt war ein Artikel, der 1954 in einer US-amerikanischen Zeitschrift erschien. Darin stand zu lesen, dass der Konsum in den kommenden acht Jahren mindestens um 50 Prozent wachsen müsse, damit die Produktionskapazitäten gewinnbringend ausgeschöpft werden könnten, dass aber die Leute gar nicht in der Lage seien, sich vorzustellen, worin denn diese 50 Prozent zusätzlichen Konsums bestehen sollten.« Kapitalismuskritik und politisch-ökologisches Denken ergänzen sich und bedingen sich gegenseitig, so die zentrale These von André Gorz. Und ein wirksamer Schutz der Umwelt ist ohne radikale Kritik des Kapitalismus nicht zu haben.
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 | Presseecho »Gorz selbst hatte mit seiner eigenen bescheidenen Lebensführung vorgeführt, dass ein Leben jenseits von Konsum und Warenflut möglich ist. Seine ausgeprägte Sensibilität für gesellschaftliche Entfremdungsprozesse hat uns den Blick auf eine bessere Zukunft geöffnet.« Henning Burk, 3sat-Kulturzeit Beitrag ansehen
»Kapitalismuskritik und politisch-ökologisches Denken gehören für Gorz untrennbar zusammen. Ein anregendes, visionäres Bändchen.« Annette Jensen, Die Tageszeitung
»Insgesamt eine Art Einführung ins Gorz’sche Denken im Originalton.« Wolfgang Völker, Express
»Die Texte für sein letztes Buch hat Gorz unter dem Aspekt der aktuellen politischen Herausforderungen zusammengestellt und antizipiert darin die doppelte Krise, mit der die Menschheit heute konfrontiert ist: Die Klimakrise und die Finanzkrise. Gorz hat mit seinem letzten Buch eine Art Abschiedsbrief für die Nachwelt verfasst.« Gerhard Klas, SWR2
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