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Kassenkampf
Argumente gegen die leere Staatskasse
ATTAC-Texte
Von Gurtner, Bruno /Huot, Jean C /Longchamp, Olivier /Madörin, Mascha /Missbach, Andreas /Trepp, Gian. Vorw. v. Ziegler, Jean. Hrsg. v. Attac Schweiz
1. Aufl. 20.10.2006
ca. 120 S. - 16,8 x 10,7 cm, Pb
CHF 15,00  € 12,00
ISBN 3-85869-329-4

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zum Presseecho
Erstaunlich, dass sogar Schweizerinnen und Schweizer glauben, ihre Staatskasse sei leer! Tatsächlich ist der Verweis auf die »leeren Kassen« zynisch.
Armer Staat im Steuerparadies
Vor dem Hintergrund des internationalen Steuerwettbewerbs und der massiven finanziellen Nöte von Regierungen und Kommunen genoss die Sparpolitik lange Zeit in vielen Ländern eine relativ weit reichende öffentliche Akzeptanz. Allerdings muss es doch überraschen, dass sich in der Schweiz als einem der reichsten Länder der Erde die Meinung durchsetzen konnte, man müsse »sparen«, da die Staatskassen leer seien. Denn der Verweis auf die »leeren Kassen« ist zynisch, verschweigt er doch, dass die Steuersenkungspolitik zugunsten der Kapital- und Vermögenseinkommen zuvor systematisch große Löcher in diese Kassen gerissen hat und weiterhin reißt.
In diesem dritten Band der Reihe Attac-Texte werden die Mechanismen des internationalen und kantonalen Steuerwettbewerbs, die Rolle des Steuerparadieses Schweiz und des Bankgeheimnisses in der internationalen Arbeitsteilung der Finanzmärkte untersucht sowie deren Auswirkung für die Finanzierung des Sozialstaates und der öffentlichen Dienste. Ebenso werden die Grundzüge einer gerechten Steuerordnung präsentiert.
Presseecho
»Die Attac-Autoren zerpflücken das neoliberale Mantra, wonach Staatsausgaben und Verschuldung der Schweiz viel zu hoch seien und deshalb dringend gespart werden müsse.«
SonntagsZeitung, Zürich

»Das überaus nützliche Bändchen geht der Umverteilung zugunsten der dominierenden Elite in den letzten Jahrzehnten und dem Aufstieg des Finanzplatzes Schweiz nach.«
work, Bern

»Man kann dem Büchlein viele interessante und für die ständig aktuelle Steuerdebatte ungemein praktische Informationen entnehmen. Es gibt nun keine Ausreden mehr, auf die Märchen der bürgerlichen SteuerpolitikerInnen hereinzufallen.«
Wochenzeitung WOZ, Zürich
 
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