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Yesilöz, Yusuf
Der Imam und die Eselin
Roman
1. Aufl. 03.2004
168 S., mit Lesebändchen - 20,4 x 12,5 cm, Gb
CHF 28,00  € 17,00
ISBN 3-85869-270-0

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zum Presseecho
Von Dorfzwisten, rauschenden Festen und Geschäftsangelegenheiten unter Männern.
Kurdische Erzähltradition
Ein wahrhaft großzügiges Geschenk: Ein Emigrant stiftet seinem kurdischen Heimatdorf eine Moschee – zweistöckig, die höchste weit und breit. Doch die Dörfler freut es überhaupt nicht, fortan fünf Mal am Tag zum Beten in die Moschee gehen zu müssen. Und besonders verärgert ist der alte Imam, denn wegen der neuen Moschee ist ihm ein junger Imam vor die Nase gesetzt worden. Um den Grünschnabel wieder loszuwerden, werden Haci Memed und seine Freunde bei der ersten Gelegenheit in der Kreisstadt beim Mufti vorstellig.
Wie das Dorf dank des Konflikts letztendlich zu einer Wasserleitung kommt – die es viel dringender benötigt als eine Moschee –, davon erzählt dieses Buch in elf genüsslich beschriebenen, oft burlesken Episoden. Deutlich inspiriert von der kurdischen Erzähltradition lässt Yusuf Yesilöz die Zeit wieder aufleben, als die Errungenschaften der Zivilisation – etwa Traktoren oder Toiletten mit Betonboden – Einzug in die traditionellen kurdischen Dörfer hielten.
Wie in seinem Erfolgsroman Der Gast aus dem Ofenrohr gewährt uns Yusuf Yesilöz einen Einblick in die kurdische Kultur und zeigt, dass zu viel Hoffnung nie schaden kann.
Presseecho
»Verblüffend einfach, aber auch unvergesslich schön ist die Sprache, in welcher Yussuf Yesilöz seine Figuren miteinander verkehren lässt.«
Beat Sterchi, Berner Zeitung

»Der seit 1987 in der Schweiz lebende Autor nimmt sein kurdisches Dorf in Anatolien so liebevoll auf die Schippe, dass es ihm niemand übel nehmen kann.«
Hans Steiger, P.S.

»Yusuf Yesilöz ist es gelungen, nicht nur eine amüsante, spannende Geschichte zu erzählen: Er gewährt gleichzeitig Einblicke in eine bei uns in Vergessenheit geratene Erzähltradition. Gönnen Sie sich mit der Lektüre dieses Buches eine paar beglückende, heitere Lesestunden.«
Heinrich Boxler, Volkshochschule

»Ein Buch voll augenzwinkernder Ironie.«
Daniela Huijser, Anzeiger St. Gallen
 
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