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Plumelle-Uribe, Rosa Amelia
Weisse Barbarei
Vom Kolonialrassismus zur Rassenpolitik der Nazis
Vorw. v. Baier, Lothar. Aus d. Franz. v. Althaler, Birgit
1. Aufl. 08.2004
360 S. - 20,4 x 13,5 cm, Ebr
CHF 38,00  € 22,50
ISBN 3-85869-273-5

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zum Presseecho
Ausschluss, Verbannung und Vernichtung ganzer Völker ist fester Bestandteil der europäischen Zivilisation - oder Barbarei
Kultur der Vernichtung
Eine der Thesen dieses Buches lautet: Mit Hitler ist nur etwas ans Licht gekommen, was lange zuvor seinen Anfang genommen hat, eine rassistische Grausamkeit und ein System der Vernichtung von Menschen, die bis dahin nur die kolonialisierten, also nicht weißen Völker kennen gelernt hatten.
Die kolumbianische Publizistin Rosa Amelia Plumelle-Uribe analysiert den Holocaust vor dem Hintergrund einer eigentlichen europäischen »Kultur der Vernichtung« und zeigt einleuchtend, wo die Rassenpolitik der Nazis in der Tradition des Kolonialrassismus steht und wo sie aus ihr ausbricht. Dabei gerät sie nie in die Falle einer Relativierung der Naziverbrechen; die Autorin zeigt vielmehr, dass bei den Deutschen, die nie ein nennenswertes Kolonialreich besaßen, auf einmal – wie durch ein europäisches Langzeitgedächtnis übermittelt – Verhaltensweisen auftauchten, wie sie die Ausrottung der Indianer und die Versklavung der Schwarzen in früheren Jahrhunderten begleitet hatten.
Untersucht werden auch neuere Ausprägungen des weißen Herrenmenschendenkens wie etwa die südafrikanische Apartheid-Politik oder die US-Rechtsprechung mit ihren rassistischen Strukturen.
Presseecho
»Das Buch bietet viele scharfsinnige Einsichten.«
Rudolf Walther, Tages-Anzeiger

»Ein leidenschaftliches Plädoyer gegen das Vergessen.«
Michael Kraus, Ökologie Politik

»Im besten Sinne ein aufklärerisches Buch.«
Ulrich Teusch, Süddeutsche Zeitung

»Auch wer das Buch mit Skepsis in die Hand nimmt, wird Seite für Seite durch die Fülle der unbestreitbaren Fakten von der Wahrheit der aufgestellten Thesen überzeugt.«
Walter Ludin, ITE/Illustrierte der Schweizer Kapuziner

»Ein Kultbuch, ein Klassiker!«
Jean-Baptiste Pente, www.afrikanet.info

»Das Buch macht bewusst, dass das Verbot eines Vergleiches mit dem Holocaust, das Tabu, dessen Vokabular zu benutzen, auf einen uneingestandenen weißen Rassismus zurückzuführen ist.«
Alfred Grosser
 
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