Home Verlag Bücher Autoren Presse Veranstaltungen Aktien Impressum 
Suchen:
(0)   
Bücher
  - Neuerscheinungen
  - In Vorbereitung
  - Gesamtverzeichnis
  - Neuerscheinungen
  - In Vorbereitung
  - Gesamtverzeichnis
  - Neuerscheinungen
  - In Vorbereitung
  - Gesamtverzeichnis
Naturpunkt
Carl Albert Loosli Werkausgabe
Aktuelle Bestseller
Jahresbestseller
Vorschau Frühjahr 2017
Vorschau Edition Blau Herbst 2016
Vollanzeige
Bätzing,Werner
Zwischen Wildnis und Freizeitpark
Eine Streitschrift zur Zukunft der Alpen
1. Auflage April 2015
148 Seiten - 16,8 x 10,7 cm, Broschur
ISBN 9783858696489

CHF 11,00  € 9,90  bestellen

Dieser Titel ist auch als E-Book erhältlich,
www.e-readers.ch



Autor Presse-Echo

Die gängigen Zukunftsbilder für die europäische Großregion Alpen verheißen wenig Gutes. Wie es anders ginge, erklärt Werner Bätzing, einer der renommiertesten Alpenforscher Europas.

Welche Zukunft für die Alpen?
Einst waren sich die gesellschaftlichen Interessengruppen aller Alpenstaaten einig darüber, dass die Alpen als wichtiger Teil des jeweiligen nationalen Lebens- und Wirtschaftsraums zu betrachten seien. Doch diese Einheit zerbricht mit der Epochenwende des Jahres 1989 und dem Erstarken des neoliberalen Denkens. Aber nach der Jahrtausendwende explodieren die Kontroversen, indem mit Ideen wie »alpiner Brache«, »Wildnis«, »Wasserschloss« oder »Freizeitpark« die alten Alpen-Vorstellungen grundsätzlich infrage gestellt und durch ganz andere Zukunftsbilder ersetzt werden. Der bekannte Alpenforscher Werner Bätzing, Autor des Standardwerks Die Alpen (vollständige Neubearbeitung März 2015), stellt in dieser Streitschrift pointiert die Leitideen der wichtigsten Alpen- Perspektiven dar, die gegenwärtig diskutiert werden, und bewertet sie kritisch im Hinblick auf die mit ihnen verbundenen Auswirkungen auf die Alpen. Da Bätzing diese Auswirkungen in allen Fällen als problematisch und bedenklich beurteilt - Verlust von Lebens-, Wirtschafts-,
Umweltqualität -, skizziert er im letzten Teil dieser Streitschrift eine ganz andere, eine »unzeitgemäße« Perspektive für die Alpen, in der die Alpen als dezentraler Lebens- und Wirtschaftsraum eine Zukunft erhalten sollen.


 

 

 

-Presseecho-

»Viel Diskussionsstoff lieferte die Neuerscheinung des Buches «Zwischen Wildnis und Freizeitpark» von Werner Bätzing. In seiner Streitschrift zur Zukunft der Alpen skizziert der bekannte Alpenforscher Werner Bätzing eine «unzeitgemässe» Perspektive, in der die Alpen als dezentraler Lebens- und Wirtschaftsraum eine Zukunft erhalten sollen. Über den aktuellen Zustand der Alpen und wie die Alpen aussehen sollen, debattierte Bätzing an seiner Buchvernissage mit Mario Broggi (Forstingenieur und Ökologe), Stefan Otz (Tourismusdirektor Interlaken) und Thomas Egger (Direktor der Schweizerischen Arbeitsgemeinschaft für die Berggebiete). Ein Ziel seines rebellischen Texts hat Werner Bätzing an diesem Abend erreicht: es wurde fair und heftig über die Zukunft der Alpen gestritten.«
Jahresbericht Alpines Museum der Schweiz 2015

»Das Buch erscheint geeignet, die Diskussion um die Zukunft der Alpen in einer euorpäischen, ja globalen Dimension zu bleben – und nicht nur Geographen, die sich an dieser Diskussion beteiligen wollen, sollten es gelesen haben!«
Gerhard Karl Lieb, Mitteilungen der Österreichischen Geographischen Gesellschaft, 157/2015

»Werner Bätzing […] geht mit aktuellen Entwicklungen schonungslos ins Gericht und zeigt deren Zukunftslosigkeit in aller Konsequenz auf.«
Dominik Siegrist, Die Erde, Dezember 2015

»Es ist ein knackig geschriebenes Büchlein, und wer sich nicht durch den Wälzer [Die Alpen] pflügen mag, findet hier das Wichtigste für einen zuversichtlichen Blick auf die Alpen.«
Köbi Gantenbein, Hochparterre, November 2015.

»Ein überaus lesenswertes Buch für alle Alpen- und Lebensfreunde, das durch seinen Preis auch für jedermann erschwinglich ist.«
Ingram Haase, Berliner Bergsteiger, November 2015

»Die Alpen seien nicht Ausnahme- oder Sonderfall, sondern eine Art Frühwarnsystem für Europa und würden […] Probleme unserer Gesellschaften in verschärfter Form sichtbar machen. Das Büchlein bringt diese bündig auf den Punkt und weist in eine neue Richtung, die dezentrale Vernetzung nicht mit lokalem Verwildern, Tradition nicht mit national gefärbtem Etikettenschwindel verwechselt. Es eignet sich als Pendellektüre, z.B. für die Lesegeäte neugieriger WandelhallenlobbyistInnen.«
Silvio Saxer, ensuite – Kulturmagazin, August 2015

»Die im Buch diskutierten Thesen sind nicht nur provokant, sondern auch einleuchtend und bereichern wohltuend den oftmals einseitig geführten Diskurs um die Zukunft der Alpen.«
Andreas Zurbriggen, Walliser Bote, 28. Juli 2015

»Werner Bätzings neue Streitschrift ist voll provokanter Thesen – aber auch guter Lösungsansätze.«
Hans Gasser, Süddeutsche Zeitung, 23. Juli 2015

»Bungee-Springen, Mountainbiken, Sommerrodeln – Alpen-Forscher Werner Bätzing beobachtet eine künstliche Freizeitwelt, die nach den Anforderungen von Freizeitparks immer stärker gestaltet wird. Richtig erleben lasse sich die Bergwelt aber nur auf anderem Wege. […] Bätzing wirbt für seine Vision. Eine Art sanfter Wandertourismus, der in einem Umfeld von regional erzeugten und vermarkteten Produkten abläuft, schwebt ihm da vor. Eher kleinräumig und unspektakulär – mal abgesehen vom Alpenpanorama. Aber einzigartig für die Besucher.«
Heiner Kiesel, Deutschlandradio Kultur, 21. Juli 2015

Werner Bätzing im Gespräch beim Deutschlandradio am 17. Juli 2015. Das gesamte Interview können Sie hier nachhören.

»Sehr klar, sehr kompakt und durchaus polemisch arbeitet der Geograf die problematischen Punkte in der Diskussion um eine europäische Großregion heraus und denkt Entwicklungen zu ihrem mitunter destaströsen Ende. Doch Hoffnung und mögliche Lösungen beschließen diese beeindruckende Streitschrift. Bätzings Stimme hat großes Gewicht bei dem Thema, und seine Thesen, Utopien und Vorschläge sind das Resultat enormer Tiefensicht der Materie.«
Madeleine Napetschnig, Die Presse, 11. Juli 2015

Werner Bätzing im Gespräch beim Bayerischen Rundfunk am 26. Juli 2015. Das gesamte Interview können Sie hier nachhören.

»Gern rühmen wir unsere Berge als Herzstück der Schweiz. Werden die dortigen Kulturlandschaften auch entsprechend behandelt? Werner Bätzing gibt die Hoffnung einer europäischen Modellregion nicht auf.«
Hans Steiger, P.S., 26. Juni 2015.
Lesen Sie hier den ganzen Artikel.

»Ich kenne keine andere Schrift über die Alpen, die finanziell und grammmässig so leicht und inhaltlich so gewichtig daherkommt.«
Daniel Anker, bergliteratur.ch, 6. Mai 2015

»Werner Bätzing ist der bekannteste Alpenfoscher. In seiner soeben erschienenen Streitschrift klagt er an: Die Berge werden als Schnäppchen verhökert – das muss aufhören!«
Lesen Sie hier das ZEIT Schweiz Interview mit Werner Bätzing von Matthias Daum und Florian Gasser, 31. April 2015.

Werner Bätzing im Interview bei WDR 5 am 28. April 2015. Hier zum Nachhören.

»Ein fundiertes, intelligentes und feinfühliges Buch. Gewiss, es ist ein großer Wurf, eine Utopie, und mehr um Grundsatzüberlegungen besorgt als um tagespolitische Leitlichter. Doch genau dessen bedarf die gegenwärtige Diskussion um die Zukunft des Alpenbogens: ein richtungweisendes Handzeichen hinaus aus dem Nebel vermeintlicher Sachzwänge und Alternativlosigkeiten. Werner Bätzings Streitschrift ist da so hilfreich, konstruktiv und zeitgemäß, wie es es uns nur wünschen können.«
Sacha Rufer, umweltnetz-schweiz.ch, 24. April 2015

»Kurz nach seiner Emeritierung als Professor für Kulturgeografie legt Werner Bätzing eine fulminante Streitschrift vor. Doch Bätzing wäre nicht Bätzing, wenn das Buch eine reine Polemik gegen die Zerstörung von Natur und Kultur des Alpenraums wäre. […] Das Buch blickt voraus und zeigt mögliche Lösungen für eine in Bedrängnis geratene Landschaft auf. Kaum je ist auf so wenig Raum so viel zu diesem Thema gesagt worden.«
Michael Hegglin, SRF, 2. April 2015

Lesen Sie hier den Artikel »Skifahren im grünen Bereich«, Die Zeit Online, vom 24. Januar 2015 sowie eine Auswahl aktueller Interviews mit Werner Bätzing aus Berner Zeitung und WOZ Die Wochenzeitung.